Alle Highlights und auch Pannen meines letzten Schottland-Abenteuers

 Hochzeitsfotograf Schottland Gegenlicht

Jedes Jahr aufs Neue zieht es mich nach Schottland.
Diesmal haben wir dort einen Imagefilm für mich gedreht und ich habe mich etwas umgeschaut, wo ich meinen geplanten Workshop für Landschaftsfotografen und Hochzeitsfotografen umsetzen kann.

Ich muss dazu sagen, dass die Wahl nicht einfach war. Eigentlich lohnt sich dafür jeder Fleck in Schottland!Diesmal hat es uns (mich und Vladi, der mein Imagevideo erstellt) in den Norden nach Isle of Skye verschlagen.

Die Umgebung ist dort so surreal und Schroff, dass ich mir gedacht habe, dieser Ort würde sich besonders für meine Zwecke eignen.

Die erste Überlegung war, Fähre oder Flugzeug.

Ich habe mich früh für die Fähre entschieden, zum einen kann ich ein Fahrzeug mitnehmen und bin in Schottland flexibel und zum anderen fängt für mich die Reise schon mit dem Schaukeln der Fähre auf hoher See an.

Die zweite Entscheidung war, mit dem eigenen Auto hin fahren oder ein Auto mieten.
Letztes Jahr, als ich mein Hochzeitsshooting in Schottland hatte, sind wir mit meinem Auto hin gefahren.
Damit waren wir zwar gut mobil aber an Platz hat es doch etwas gemangelt!

 

Diesmal habe ich mich für ein Wohnmobil entschieden.

 

Hochzeitsfotograf Wohnmobil

Hochzeitsfotograf Wohnmobil II

Wir hatten dort jeder eine Schlafgelegenheit, wir hatten einen Kühlschrank und einen Herd. So mussten wir abends nicht wieder zum Hotel zurück fahren, sondern konnten einfach da wo wir gerade waren, im Wohnmobil schlafen (wild campen ist in Schottland erlaubt und mach ziemlich viel Spaß)

Hochzeitsfotograf Wohnmobil III

 

Hochzeitsfotograf Wohnmobil IV

Unsere Reise ging mit der Fahrt von Hannover nach Amsterdam los. Als ich das erste mal in den Niederlanden tanken und auf Englisch bezahlen musste, wurde mir erst so richtig der Beginn der Reise klar.

Unsere erste Überraschung hatten wir auf der Fähre. Und zwar habe ich zwei Einzelbetten bestellt, bekommen haben wir aber ein kuscheliges Einzelbett für uns zwei Männer.

Hochzeitsfotograf Bett

Okay, so war die Nacht natürlich nicht erholsam und Vladi wurde zusätzlich nachts auch noch seekrank.

 

Um neun Uhr morgens am anderen Tag legten wir in New Castle an, von hier hatten wir jetzt eine Tour von 580km zu Isle of Skye, meinem erklärten Foto - Ziel.
Allein die Fahrt durch Schottland ist schon eine Reise Wert, ganz zu schweigen von dem Linksverkehr und den gefühlten 23 Kreiseln aus New Castle raus.

 

Gegen Abend sind wir in den Highlands angekommen, genau gesagt in dem Ort Fort William.

Hier haben wir uns ein schönes Plätzchen für unser Wohnmobil gesucht und sind dann das erste mal auf Fototour gegangen.

Der Ort im Vordergrund, die Highlands und die untergehende Sonne im Hintergrund, boten eine top Kulisse für meine Fotos und Vladi konnte super Timelapse für mein Imagevideo machen.

Fort William Hochzeitsfotograf 

Am nächsten Tag ging es dann durch die Highlands, die Hochmoore und an Unmengen riesiger Bergseen vorbei Richtung Isle of Skye.

 Hochzeitsfotograf Highlands

Gefühlt haben wir alle 200 Meter angehalten um Aufnahmen zu machen und haben uns jedes Mal geschworen, danach aber weiter zu fahren um die Strecke zu schaffen. Das hat natürlich bei der Kulisse nicht geklappt.

Hochzeitsfotograf Highlands II

Hochzeitsfotograf Highlands Nebel

Wenn du einem Fotografen und einem Videografen eine solche Location anbietest, geht es sehr sehr schleppend voran.

Wir haben dann aber gegen Nachmittag die Brücke zu Isle of Skye hinter uns gelassen und waren kurz darauf an unserem eigentlichen Ziel, dem beschaulichen Ort Portree angekommen.
Im letzten Jahr bei meinem Schottland Shooting war Portree auch unser Anlaufpunkt, dort gibt es ein tolles kleines Hotel und einiges Bars in denen man Abends auch mal gerne versacken kann.

 Was ich nicht bedacht habe ist, dass der Ort Portree nicht unbedingt dafür ausgelegt ist, dort mit dem Wohnmobil rum zu kurven.

Die Straßen waren übelst eng und dazu der Linksverkehr, das war nichts für mich als Fahrer.
Also haben wir beschlossen einen Campingplatt ausserhalb anzusteuern.
Von diesem Campingplatz aus ging in den nächsten Tagen auch unsere Foto- Videotour los.

 

Am dritten Tag haben wir das super Wetter für Drohnenaufnahmen genutzt.

Schottland Foto Mavic II

Schottland Foto Mavic

Schottland Foto Mavic III 

Eigentlich hatten wir sehr sehr viel Glück mit dem Wetter, eigentlich hat es nur auf der und auf der Rückreise geregnet.

 

Die Tage waren mit ihren 24 Stunden eigentlich viel zu kurz weil es so viele tolle Orte zu entdecken gab, die unbedingt auf Foto festgehalten werden musste.

 Hochzeitsfotograf Schottland Fotograf

Abends haben wir unsere Ergebnisse dann immer zusammen bei einem Glas Whiskey im Wohnmobil ausgewertet.

Hochzeitsfotograf Schottland Gegenlicht

Hochzeitsfotograf Schottland Vladi

 

Unfall 

Am fünften Tag sind wir wie immer für Aufnahmen unterwegs gewesen und gerade auf dem Rückweg, als mir ein zweites Wohnmobil auf meiner Spur entgegen kam.

Ich bin dem Wohnmobil gerade so ausgewichen, dass der andere Fahrer nur meine Spiegel mit seinem Spiegel abgeschlagen hat, dabei bin ich aber mit der linken Seite des Wohnmobils noch gegen eine Stein gefahren, der als Abgrenzung galt.

 Hochzeitsfotograf Unfall Spiegel

Vladi ist gleich raus, um die Teile von der Straße zu sammeln. Der andere Fahrer ist einfach weiter gefahren, was für mich im Nachhinein wegen er Versicherung natürlich nicht so toll war.

Als wir am Campingplatz die Polizei angerufen haben, sagte der Besitzer zu uns, dass er solche Vorfälle mit den Spiegeln fast jeden Tag hätte.

So viel dazu, wie breit die Straßen auf Isle of Skye sind.

 

 

Am sechsten Tag haben wir uns langsam wieder auf den Rückweg gemacht.
Wir sind wieder bis in die Highlands gekommen. Es war schon dunkel und ich wollte einfach nur schlafen.Wir haben einfach eine Parknische direkt an der Straße genommen und dort die Nacht zu verbringen.

Vielleicht war es nicht die beste Idee, die LKWs sind so nah an uns vorbei geknalllt, dass jedes Mal das Wohnmobil gewackelt hat.
Am nächsten morgen wo es wieder heller war haben wir gesehen, dass 400 Meter weiter ein Campingplatz war. Naja wir hatten die Nacht ja überlebt.

Zu meiner Freude haben wir auch direkt neben einem Bergsee unsere Nacht verbracht.
Vladi hat noch geschlafen aber ich habe mir gedacht, wenn ich schonmal in der Natur campe müsste ich eigentlich auch den Bergsee  nutzen um mich zu waschen.

Gesagt getan, ich habe mir mein Handtuch geschnappt und bin runter zum See.

Als ich dann aber ohne Klamotten vor dem See stand habe ich gemerkt wie kalt es eigentlich ist und als ich mit den Füßen ins Wasser gegangen bin, dachte ich dass meine Füße mir abfallen.Egal, ich habe mich einfach fallen lassen. Alter Schwede, ich kann nur sagen, dass ich danach auf jeden Fall wach war.Frisch und wach haben wir dann unsere Heimreise Richtung New Castle angetreten.

 

Fähre=Partyschiff

 

Was mir auf dem Hinweg auch schon aufgefallen ist, dass die englischen Touristen diese Fähren als Partyboote nehmen.

Einen habe ich nachts neben einem Mülleimer an Bord schlafen sehen und auch einige Junggesellinnenabschiede waren dort unterwegs um in Amsterdam dann für ein Wochenende komplett auszurasten.
Es ging sogar so weit, dass der holländische Zoll alle jungen Leute in Amsterdam pusten lassen hat.

 

So viel erst einmal zu meiner Schottland - Reise.

 So bald mein Imagevideo fertig ist werdet ihr hier die ersten sein, die es sehen werden.Auch neue Infos zu meinem geplanten Workshop für Hochzeitsfotografen in Schottland werden hier in Zukunft folgen.

 

 

Liebe Grüße

 

Euer Sebastian

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